Diese Kapelle ist aus der Netflix-Serie „Dark“ bekannt und wirklich ein sehenswerter Ort.
An einem kalten Morgen im Winter machte ich mich auf den Weg ins Berliner Umland und besuchte diese Kirche.
Die hölzerne Friedhofskapelle nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen wurde 1908 bis 1911 nach Plänen des Kirchenarchitekten Gustav Werner errichtet. Bekanntes Vorbild ist die Kirche Wang im Riesengebirge. Die hölzerne Inneneinrichtung, die sparsame Bemalung, die farbigen Jugendstil-Glasfenster und die wertvolle Orgel von Wilhelm Sauer sind im Originalzustand erhalten. Der 1859 geborene Gustav Werner wurde 1917 gegenüber seinem Bauwerk am Kapellenvorplatz bestattet. In der Kapelle finden inzwischen nicht nur Trauerfeiern und Gottesdienste, sondern gelegentlich auch musikalische Veranstaltungen statt.
Da Innen schon die Vorbereitungen für eine Beerdigung liefen habe ich keine Fotos drinnen gemacht.
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