Der Atomschutzbunker


Ich drücke auf den Lichtschalter rechts neben mir.
Es summt, flackert kurz. Dann geht das Licht an.
Vor mir erblicke ich die lange Treppe. Am Ende: Die Luftschutztüre in den Bunker.

Ich schalte zusätzlich meine Taschenlampe ein. Vielleicht aus Gewohnheit. Vielleicht auch um mich etwas sicherer zu fühlen.
Diese verwinkelten Ecken in der Dunkelheit, wo ich nie weiß wo es weitergeht mag ich nicht.
Dennoch erfüllen Sie mich mit Neugier und Abenteuerlust. Ich muss weitergehen.

Die fluoreszierende Farbe an den Wänden leuchtet nach, sobald ich den Lichtkegel der Lampe darauf gerichtet habe.
Spärlich leuchtet alle paar Meter eine kalte Leuchtstoffröhre an der Decke.

Es gibt viele Räume hier. Dieser Bunker hat wohl zusätzlich auch als Fernmeldestelle gedient.
Alte Telefonanlagen, unzählige Schaltkästen mit feinen Kabeln und Leitungen.

In manchen Räumen stehen Betten, Waschtische und Schränke.
Die manuellen Lüftungsanlagen mag ich, hier konnte man von Hand für frische Luft sorgen.

Auch die Sand-Filteranlage ist spannend zu sehen…es gibt noch viel zu entdecken!